Microsoft behebt Probleme mit der Visual Studio-Erweiterung

Microsoft arbeitet an einem neuen Erweiterungsmodell für seine Signatur Visual Studio IDE mit dem Ziel, die Zuverlässigkeit von Erweiterungen zu verbessern und das Schreiben zu vereinfachen. Erweiterungen sollen im Rahmen des Plans lokal und in der Cloud unterstützt werden.

Microsoft ging auf die Bemühungen am 28. Oktober ein und führte ein Problem an, bei dem Visual Studio aufgrund einer Erweiterung abstürzen würde. Aktuelle In-Proc-Erweiterungen unterliegen nur wenigen Einschränkungen hinsichtlich der Beeinflussung der IDE und anderer Erweiterungen, sodass sie die IDE beschädigen können, wenn eine Erweiterung abstürzt oder ein Fehler auftritt.

Eine große Änderung am Erweiterungsmodell besteht darin, dass Erweiterungen außerhalb des Prozesses erstellt werden. Dies trägt dazu bei, die Isolation zwischen externen und internen Erweiterungs-APIs zu erhöhen und zu verhindern, dass eine fehlerhafte Erweiterung andere Erweiterungen oder die IDE zum Absturz bringt, verlangsamt oder hängen bleibt. Durch das Entwerfen eines neuen Out-of-Proc-Erweiterungsmodells kann Microsoft die Visual Studio-Erweiterungs-APIs vollständig neu entwerfen. 

Autoren von Visual Studio-Erweiterungen haben Feedback eingereicht, in dem sie sich über inkonsistente APIs, eine überwältigende Architektur und Verwirrung darüber beschweren, wie selbst grundlegende Befehle implementiert werden sollen. Das Erkennen von APIs und das Wissen, wann oder wo sie verwendet werden müssen, kann eine Herausforderung sein. Das neue Out-of-Proc-Erweiterungsmodell sollte das Schreiben von Erweiterungen mit leicht erkennbaren APIs einheitlicher und einfacher machen. Microsoft warnte jedoch davor, dass die Fertigstellung des neuen Erweiterungsmodells einige Zeit in Anspruch nehmen würde. Das Projekt befindet sich noch in der Konzeptionsphase.

Entwickler können an einer Umfrage zu Erweiterungen teilnehmen, die sie nutzen.