8 großartige neue Funktionen in Exchange 2013

Als Exchange MVP freue ich mich immer über Änderungen in der Architektur und den Funktionen von Microsoft Exchange. In Anbetracht der bevorstehenden Aufmerksamkeit für Windows 8, Office 2013 und Windows Server 2012 gibt es im kommenden Exchange 2013 zahlreiche Änderungen, die Sie möglicherweise verpasst haben.

Folgendes können Exchange-Administratoren von Exchange 2013 erwarten, basierend auf der Vorschau-Version:

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Exchange Administration Center: Die EAC erinnert an das Zitat: "Du fährst, Alter!" Ja, ich muss an die Zeile "Findet Nemo" denken, wenn ich an die neue Administratorkonsole für Exchange denke. Im Ernst, die GUI-basierte EMC (Exchange Management Console) und die webbasierte ECP (Exchange Control Panel) werden durch eine einzige webbasierte Benutzeroberfläche ersetzt, die offen gesagt meine am wenigsten bevorzugte aller neuen Exchange 2013-Funktionen ist. Ich mag keine webbasierten Konsolen für die Verwaltung. Sie fühlen sich immer klobig und unfreundlich. Außerdem hat es diesen Metro-Look, der mich kalt lässt. Wir werden sehen, ob ich mich daran gewöhnen kann.

Revisionen der Exchange-Architektur: Exchange 2007 und 2010 sind in fünf Serverrollen unterteilt, hauptsächlich um Leistungsprobleme wie die CPU-Leistung zu beheben, die auftreten würden, wenn Exchange als eine einzige monolothische Anwendung ausgeführt würde. Microsoft hat jedoch auf der Leistungsseite Fortschritte erzielt, sodass Exchange 2013 nur zwei Rollen hat: Clientzugriffsserverrolle und Postfachserverrolle. Die Postfachserverrolle enthält alle typischen Serverkomponenten (einschließlich Unified Messaging), und die Clientzugriffsserverrolle verwaltet alle Authentifizierungs-, Umleitungs- und Proxy-Dienste. Sie können Exchange 2013 mit einer Exchange 2010-Edge-Transport-Serverrolle bereitstellen, eine 2013-Edge-Rolle ist jedoch nach RTM geplant.

Ein neuer verwalteter Speicher: Der Speicherdienst wurde vollständig in verwaltetem Code (C #) neu geschrieben. Obwohl diese Änderung ein gutes Zeichen für eine höhere Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit ist, bedeutet dies nicht, dass das ESE-Datenbankmodul (Extensible Storage Engine) durch SQL ersetzt wurde, wie es viele Administratoren wünschen. Exchange 2013 verwendet weiterhin ESE als Datenbankmodul. Jetzt wird jede Datenbank in einem eigenen dedizierten Arbeitsprozess ausgeführt, sodass ein blockierter Prozess in einer Datenbank keine Probleme in anderen Datenbanken verursacht. Die schnelle Suche (ein Add-On zu SharePoint 2010) ist ebenfalls in den verwalteten Speicher integriert, um die Suche und Indizierung zu verbessern.

Moderne öffentliche Ordner: Anstatt nur öffentliche Ordner loszuwerden (was für zukünftige Versionen versprochen wird), hat Microsoft sie erneut angenommen. Sie werden nicht mehr über die separate Public Folder Management Console verwaltet. Stattdessen werden sie über die EAC verwaltet. Das macht sie zu Postfächern für Öffentliche Ordner, was bedeutet, dass sie reguläre Postfachdatenbanken verwenden. Dies bedeutet wiederum, dass sie Teil einer Datenbankverfügbarkeitsgruppe für die Notfallwiederherstellung sein können.

Viele PowerShell-Cmdlets: Obwohl 13 Cmdlets entfernt wurden (viele haben mit der alten Verwaltung öffentlicher Ordner zu tun), bietet Exchange 2013 187 neue PowerShell-Cmdlets. Dies ist möglicherweise nicht die endgültige Bilanz, wenn die endgültige Version im nächsten Jahr ausgeliefert wird, aber es zeigt, dass die Tools für die Befehlszeilenverwaltung immer noch wachsen. Ich habe vor Jahren keine Witze gemacht, als ich allen sagte, sie sollten PowerShell lernen. Es geht nicht weg.