Blade-Server-Test: HP BladeSystem c7000

Ein Blick auf das HP BladeSystem c7000-Blade-Gehäuse zeigt, warum HP viele Blades verkauft. Das Gerät ist ästhetisch ansprechend, äußerst solide und gut ausgestattet. Es verfügt über ein LCD-Panel zur Überwachung und Steuerung des Gehäuses, acht E / A-Steckplätze mit halber Breite auf der Rückseite, sechs 2.400-Watt-Netzteile und 10 Lüfter. Wie beim Dell wird all dies streng stromgesteuert, da das Gehäuse die Netzteile dynamisch ein- und ausschalten kann, um die elektrische Last optimal zu decken, und gleichzeitig den Energieverbrauch bei leichteren Lasten senkt.

Der HP c7000 ist eine starke Blade-Plattform mit zahlreichen Optionen, Schnickschnack. Es hat eine hohe Dichte in 16 Blades pro Chassis; solide Verwaltungstools, einschließlich Multichassis-Verwaltung über die eingebettete Verwaltungskonsole; und eine vollständige Palette verfügbarer Blades sowie Optionen für Speicher und Tape Blade. Im Vergleich zu den anderen Lösungen fehlen einige kleinere Verwaltungsfunktionen (z. B. Remote-Share-Mounting und chassisweite BIOS- und Firmware-Upgrades), aber insgesamt trifft es genau das Richtige. Bei der Preisgestaltung fällt es in die Mitte der Packung.

Hardware für Chassis und Blades

Der c7000 nutzt außerdem die Virtual Connect-Architektur von HP, die eine 10G-Schnittstelle als vier unabhängige Ethernet-Schnittstellen zum Blade darstellt. Diese virtuellen Schnittstellen können innerhalb des Virtual Connect-Moduls für bestimmte Aufgaben optimiert werden, z. B. das Zuweisen von mehr Bandbreite und Priorität zum iSCSI-Verkehr anstelle des normalen Verkehrs. Die Konfiguration von Virtual Connect ist etwas geheimnisvoll und verzichtet auf herkömmliche Ethernet-Switch-Konfigurationen zugunsten von GUI-Portzuweisungen und Serverprofilen. Wenn Sie in 802.1q Trunking oder Bonding eintauchen und es schnell konfigurieren möchten, müssen Sie graben, um dorthin zu gelangen. Tatsächlich war die Konfiguration dieser Module selbst für die HP Techniker undurchsichtig.

Zusätzlich zu den Compute Blades hat HP zwei SAS-Storage Blades in das Testgehäuse aufgenommen. Die für HP einzigartigen Storage Blades enthalten sechs 2,5-Zoll-SAS-Festplatten oder SATA-SSD-Laufwerke und fungieren als NAS-, iSCSI- oder Fibre Channel-Arrays für einige oder alle Blades im Gehäuse. Interessanterweise können diese Blades Windows Storage Server für allgemeine Dateiserving- und iSCSI-Aufgaben ausführen oder einen unterstützten OpenSolaris-Build ausführen, der Fibre Channel-Ziele bereitstellt. HP bietet auch Bandlaufwerke mit Blade-Formfaktor an. Mit diesen Speicheroptionen kann ein einzelnes Gehäuse der C-Klasse nahezu alle für dieses Remote-Büro erforderlichen Funktionen in einer einzigen, einfach zu verwaltenden 10U-Box bereitstellen.

Wie IBM bietet HP im BL490c ein Virtualisierungs-Blade an. Dies ist ein Blade, der für die Ausführung von Virtualisierungshypervisoren entwickelt wurde, mehr RAM bietet und die lokale 2,5-Zoll-Festplatte zugunsten von SSDs überflüssig macht. Für diejenigen, die ein Blade-Chassis für die Virtualisierung bereitstellen möchten, ist dies eine sehr attraktive Option.

Am Fibre-Channel-E / A-Modul auf der Rückseite hing ein HP MSA 2324-Array mit 24 2,5-Zoll-15K-SAS-Laufwerken. Der MSA wurde verwendet, um einige virtuelle Maschinen unterzubringen, jedoch nicht bei den eigentlichen Tests zugunsten der internen Speicher-Blades.

Management-Tools

Test Center Scorecard
 
  20% 20% 20% 20% 10% 10%  
HP BladeSystem c7000 9 9 8 9 8 9

8.7

Sehr gut